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                                                     Albrecht Preusser

 

 

Einst geschworen

 

So leicht heut, Erfahrung.

Nicht kleben an Sätzen,

an Text; keine Tafeln,

nur nicht stur der Elle entsprechen.

 

Tief unter gelebten Furchen

sind Bahnen wirksam,

entlasten das Denken

und ersparen Zweifel.

 

Man hält sich ad libitum,

im Verhältnis liegt alles,

und hört auf die Stimme

geschmeidig, mit Vorsicht.

 

Über Bord sank schon viel Ballast.

Die Seefahrt ist leichter

an einem Spätnachmittag

mit Ruhe das Ziel ansteuern.

 

So ist Zeit mir wohl geschenkt,

schafft Raum für Erinnern. -

War nicht anfangs die Seele

wild bereit zum Gelübde?

 

Was war es denn damals

bei der Suche nach Sternen,

unerbittliches Trachten

nach Schiffskurs ohne Makel?

 

Alter Wille dämmert da dunkel.

Doch oft sehe ich müde

hoch das Bild des Orion;

des Jägers Bereitschaft

verblieben just vor dem Schuss,

im Ansatz den Bogen,

den Pfeil, all die Jahre,

zu treffen den Schwur.

 

 

                                                 

                                            

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                

  

 

 

 

                              

  

                          Mario Ciarpaglini

  Schloss Ambras

 

Ein kleines Eichhörnchen,

es schnellt durch die Gräser,

voll Mut Aug´ in Aug´ mir

spricht auf seine Art Worte.

Ich streichle es milde,

als just es davonhuscht

unters Laubwerk des Parkes.

 

Der Teich bebt vom Windstoß;

es schreibt das Kielwasser

die Spur der Enten,

die den Raum markieren

zwischen Blumen und Himmel.

 

Das Schloss ruht in Schweigen

unter dumpfem Echo

von Gräsern und Seeschilf

zu den ehernen Schlägen

einer langen Geschichte.

Von Kindern in Rüstung

sehn mich an leere Augen,

voller Hass aus Vorzeiten,

ohne jedwelchen Namen,

ohne irgend Gedenken.

 

Die Gläser der Türen

spiegeln Grün aus den Wiesen.

Die sinkende Sonne

belebt die Zeit wieder

hinter Jetzt und Heute.

 

Im Nu unterbrechen

und dringen nach vorne

die Kinder von heute,

unter Lärmen glücklich,

die Augen voll Leuchten.

 

Mich grüßt seitwärts die Eichkatz

von den Kindern in Rüstung,

von den Kindern voll Leuchten.

 

Die Bewegung der Windboe

rührt den Spiegel des Wassers.
Ein Schauer begleitet

das Verrinnen des Tages

 

 

    Übersetzt aus dem Italienischen von Albrecht Preusser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                            Albrecht Preusser

      Katze

 

 

Ist nicht da, nur Stück Pelz, weicher Flaum,

Flecken bauschig vergessen im Raum;

nimmt nicht an, präsentiert sich als Leere,

kein Besuch; vergiss die Schimäre.

 

Die Ohren wie Kameras drehbar,

über sie wird Welt synthetisiert

zu einer Gefahrenmesslatte,

und kritische Schwelle markiert.

 

Der Augen Schlitze verhangen,

wie ein Schild: Bewohner verzogen;

der Seele jenseits genügt schon

fernes Ahnen zum ersten Misston.

 

Irgendwo liegt dabei die Antenne:

mit sensibler Spitze der Schwanz,

Seismograph unlieber Störung

zeigt fein er Wesens Resonanz.

 

Rühr nicht an die Ruhe des Jägers,

sei nicht Opfer vor gesetzter Zeit,

meide wohlig Blick in diese Augen,

nutz den Schatten der Reizbarkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

              Katarina Zrinski, geb. Frankopan

Schwarz und Weiß in meinem Herzen 

 

Die Farbe Schwarz hab´ ich mir erkoren,
alle anderen gab ich dafür verloren;
schon seh´ ichs, kaum Freude hat sie zu bringen,
dass ich bis zum Tode muss mit ihr ringen.
   
Grüne Farbe ist wahrlich aller Freuden voll,      
tiefe Erbauung, Trost und Hoffnung sind grün.-
Doch weiß nicht was Freude mir noch soll,
und muss ich mein Denken in Zweifel zieh´n.
   
Nicht liebreich ist mir die Farbe Rot
und stets wird gebraucht sie allzu kräftig;
und muss ich ertragen nun vielerlei Not,
drum kehrt von ihr ab mein Herz sich heftig.
   
Mir Leibes Farbe zuviel Abscheu bereitet,
sie lässt mein Herz in Flammen hochschlagen,
dass mit ihr man sich bis zum Tode streitet,
im Alter die Haut übers Altern muss klagen.
   
Die Farbe Gelb scheint bei manchen recht neidlich,
die im Herzen heimliche Winkel hüten,
und zeigen sie mir gegenüber auch weidlich,
doch ehrlich´ Gewähr können sie nicht bieten.
   
Granat würd´ ich eher zum Lobe nehmen,
dass wohl insgeheim ich es bei mir trage;
es soll sich mein Herz nicht darum grämen,
dass Erlösung aufs Spiel zu setzen ich wage.
   
Auf die blaue Farbe will ich garnicht eingehen,
und sie stachelt heimlich die Leidenschaft an;
doch davon bei mir ist nichts zu besehen,
mein ganzes Werk man offen antreffen kann.
   
Die weiße Farbe an Schwarz würd´ ich binden,
und meine Erfüllung mit ihr werd ich finden;
mein Herz versenken in lichter Reinheit
und tragen den Leib in schwarzem Grabkleid.
 
   Sammlung der Ana Katarina Zrinski, nach 1671,
   handschriftlich, unveröffentlicht
   Übersetzung aus dem Kroatischen von A. Preusser

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                 Albrecht Preusser

              Schwerstes

 

Jäher Geist einmal die Greisin geschmäht,

vor dem Süchtigen stur auf Recht bestanden,

bei Schwachen falsches Strickmuster genäht,

Verdacht gehabt gegen sanftes Gemüt.

 

Auge wie blind, und Schmerz übersehen,

nicht gegrüßt ein Kind, einen Vogel, den Mond,

unfähig, dem Käfer aus dem Wege zu gehen;

links liegen gelassen die Sonnenblume.

 

Vorbei, die ganz große Geste verkniffen,

zwei Münzen, ein Blumenstrauß nicht parat,

Schrei, Stöhnen, Seufzen nicht wahrgenommen,

dunklen Kohlensack nicht abgenommen.

 

Getan, unterlassen, fehl gelaufen,

nicht einsehbar nach jetzigem Sinn,

warum nur so dumme Defizite,

was dafür gekauft, wo der Gewinn?

 

Holpersteine, Ausblendungspunkte,
Flecken auf dem Lebensstreifen,
wohin damit, nicht retuschierbar;
die Last noch paar Tage weiterschleifen.
 
 
 

 

 

 

 

 

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                        Albrecht Preusser

  Mutter

 

 

Kaum zu sagen – nicht auszusprechen,

sehr innendrin, die Wärme für sich;

geborgen in Zimmern, die Welt bis zum Zaun.

Und Worte, die Heimat, und eine Gestalt.

 

Runde Formen, Laute und Hände vertraut,

und eine Welt geteilt ins du,

schon erste Schmerzen getröstet,

der Fels, auf dem das Fühlen gebaut.

 

Das Pingpong zwischen Nähe und Ferne,

die Nabelschnur spannt sich; und so gerne

geht und kommt man, es ist ein Spiel,

das Band reißt nicht, es halten die Taue.

 

Die Segel gebläht, die fernen Inseln

locken mit Farben, Tönen und Blüten,

das Schiff schaut rückwärts seine Furche

und vorwärts den großen Horizont. -

 

Gewohnter Hafen nicht mehr zu finden,

das Band versunken in tiefem Morast;

nun herrschen Stürme und harter Druck,

es schlingert der Rumpf, es ächzt der Mast.

 

Hinein in die Wogen, jede Hilfe in Scherben;

sei´s drum, nur zu, am Ende ein Schoß;

da formt die Zukunft jäh sich als Mandel -

der Welt können die Mütter niemals sterben.

 

Der Apfel, das Band, die gereichte Hand,

ein Zwinkern und ein erzähltes Lied,

ein sanfter Druck und Unendlichkeit,

noch immer trägt es und bleibt zur Seit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

            Albrecht Preusser
Stadt-Traum

 

Alt-Roma und Vindobonum,

geht große Mauer drumherum,

darinnen Straßen, Kirchen, Paläste,

und zwischen ihnen der Gassen Geäste.

 

Via lata und die Kärntnerstraße,

Rennweg und Tiburtina nach Osten,

in die Wachau führt Via Appia,

Klosterneuburg benachbart und Ostia.

 

In Katakomben liegen Kaiser;

der Steffl dient allemal als Wegweiser,

beim Heurigen triffst du den Heiligen Vater,

am Forum badet man aus den Kater.

 

Spanische Reitschule an Tiberbiege,

die spanische Treppe aus Travertin

geht über in die Strudlhofstiege,

das Riesenrad auf dem Aventin.

 

Hoch auf dem Kahlenberg Santa Sabina,

die schönste Kirche am Tevere-Gürtel,

Johann Strauß geigt rüber zur Leonina,

Marcellustheater im Judenviertel.

 

Seine Kugeln rollt Mozart vom Pincio runter,

am Naschmarkt kauft Raffael sich Marzipan,

Prinz Eugen belagert die Villa Borghese,

Franz Josef sucht Sissy im Lateran.

 

Papst Paschalis legt Blumen aufs Grab Marc Aurels,

Mosaik-Lolitas feiern Jugendstil,

die Pummerin dröhnt vom Tarpeischen Fels,

beim Sacher der Schlag bleibt sixtinisch stabil.

 

Ganz dicht an der Aurelianischen Mauer,

fuori le mura, liegt Hottendorf,

winzig klein, da wohn ich; durchs Schottentor

geh´ ich täglich zum Gregorianischen Chor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                              Albrecht Preusser

                   --..--

 

Mach mal was Schönes, Onkel, bemüh dich,

lass die Schwalben fliegen und sieh ihnen nach,

lass sie munter tanzen über Kupferdächern;

die Uhr abstellen, Kumpel, das reicht nicht.

 

Ein Fest muss her, und fünfhundert Jungfrauen

weißgekleidet mit Alabasterknöpfen,

die goldene Null vorn über dem Busen;

und die Arie dazu in Alt vom Balkon.

 

Da spreizt sich das Bein, es zucken die Füße,

ein Holzboden knarrt und es schimmern die Fackeln,

die Hände reichen sich selbst zueinander,

vom alten Gewölbe nicken die Bögen.

 

Und geht der hohe Zeremonienmeister

durch die Spaliere, in Händen das Szepter,

den Löwen heißt er ihr Haupt zu senken,

denn heute ist Freude die Königin.

 

Keine Angst, Alter, vor manchem Klischee,

und Schönheit, wie immer, tut niemandem weh,

auch einfache Spatzen feiern ihren Reigen;

es fühlen sich Küchenschaben wie im Salon.

 

Mach was Schönes, Onkel, es ist noch Zeit,

nur zu, die Staffage reicht allemal,

das Fest ist mitten in dir drin,

der Meister wartet zum Wink für den Tanz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                            Albrecht Preusser

                 Bild

 

Dreiundzwanzig Grad Südost, und Rot gebauscht,
die Senfbanane Kurs auf Istanbul;
elliptisch, wo Samtblau den Kopf umrauscht,  
sanft liegen Vögel auf ihrem Windespfuhl.
 
Das war so, einstens; eine Uhr blieb stehn,
du, Welt, aufgehört dich um dich selbst zu drehn.
 
Geschnitten kühn, und Gold nur in Gedanken,
das nicht Gemalte hörbar laut genauer,
Bermuda, wo Menschen-Spielzeug sank,
löscht seine Koordinatentupfer vom Tower.
 
Einst war das so, das Pferd im Lauf gefroren,
der Wein im Fass zu süß und niemals ausgegoren.
 
Kopf schwimmt in Samtblau, scheel der Blick,
im Sinn das Reißbrett, diesen kleinen Monitor;
Linie unscharf, kommt aus dem Raum nie zurück.
Verschlossen hat der Meister das Zeitentor.
 
So das Bild, Fragment der Vergangenheit,
Geschichte beendet, zum Weiterlauf nicht bereit.
 
Willst du Bewegung sehn,
musst du ins Kino gehn.
 
Das Bild hat Gewalt nur über jenen Augenblick;
der Herr der Zeit hat sich momentlang besonnen,
der Maler hat geraubt ihm dieses eine Stück,
die Sekunde gebannt, wo Jahrhunderte zerronnen.
 
Dein eigener Bergweg mag kreuzen das Bild,
wenn Bananen du magst auf dem Weg nach Byzanz;
was darin deins ist und für deine Seele gilt,
    das weiß nur dein Schutzengel und dein Rosenkranz.

 

 

 

 

 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Albrecht.Preusser

 

       Metal

 

Herr, brich uns, brich unsre Härte,

du brauchst zu viel Zeit, jetzt brich Metall,

wir kommen dir nah, achte nicht unsrer Werte,

schon bringen wir deine Aura zu Fall.

 

Wenig Nachricht gibst du, du Stummer,

dein Schweigen kommt böse auf uns zu,

sieh, wir schleudern uns vor deine Füße,

gib Raum, wer ist gefragt wenn nicht du.

 

Breche du unsere Herzen, vor deinem Feuer

verbrennen wir gerne; ein Wink gemacht,

ein Nicken, aus deinem Dämmern heraus;

hast unser Drängen nicht wirklich bedacht.

 

Herr, auf der Schneide magst du uns grüßen,

wenn dein Geist der Dinge Sinn sich schafft;

wir haben den unbedingten Lösungsbedarf,

uns ist heute der Tag deiner Willenskraft.

 

Wie können wir denn noch näher dir kommen?

Sollen wir etwa dein Bildnis überrennen;

wir wollen die Glut deines Wesens erkennen,

dich ein Mal treffen, Herr, brich deine Frommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

   
 
 

                                                                                 A. Preusser

               Weberknecht  
     
 
   Du Mini-Bohrinsel, Schwachgerüst,
willst die Welt verstricken,
Tango-Stelzebein,
kennst denn deine Adresse,
Fassadenforscher, Kleistermeister,
Heimatloser verglänzend;
      
und deine Kleinen, diese Hauche,
filigrane Schimmer-Silhouetten,
diese huschenden Nichtse,
Webers Kinder, Wunder
in Silber und Elfenbein
transparent, Traumgeschöpfe.
      
Kennnt denn eure Kinder
ihr Meister vertikal
wollt vernetzen Punkt und Raum
gebrechlich, Taue spannen
dem Licht zur Antwort
und als Sieg über Senkrecht.
      
Nehmt Abschied vom Patron
Hieronymus frommer Wirt
gewährend euch als Zeichen
für Wirken in Vergänglichkeit:
einst werdet Edelsteine leuchtend
...im Paradies zieren Gottes Winkel.
 
 
 
   
 
 
 
              
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                        Albrecht Preusser

 

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Schnarcht der König

im offenen Saal

kein Echo

halb nur hängt Mantel

der schlaffen Schulter über,

kein junges Blut bringt

Gebäck ihm zum Gestühl

und der Löwe klopft

matt mit dem Pinsel,

still die Vorhalle -

war mal ein König

sein Reich jetzt Traum

kein Mond

nur Silberstreif mager,

teure Stille

mit Zeit bezahlt.

 

Und sanfter Vorschub

unaufhaltsam

im Nagelbett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lied von Svilojeviċ

 

 

 

Doch Mädchen hub an zum Mond zu sprechen,

               armseliges Mädchen:

„Sag mir, lieber Mond, du von Osten kommst,

hast gesehen in Zarenstadt mein Jung-Svilojeviċ,

               Versprochenen mein?

Lebt er noch, oder haben ihn umgebracht?“

Doch heller Mond diesem Mädchen zu sagen,

               der jungen Verlobten:

„Hab ihn gesehen vor Mauern schöner Zarenstadt

und will dir nun Mädchen Wahrheit sagen;

Zar befahl nun den Helden vor sich zu kommen,

               mächtiger Türken Zar,

und hub an sprechen zu Jung-Svilojeviċ:

-Dass du mir Wahrheit, Svilojeviċ, musst sagen,

               elender Häftling,

ich, machtvoller Zar, dich befrage letzten Atems.-

Doch drauf tät sprechen Svilojeviċ zum Zaren,

               verehrtem Zaren:

-Sowie man mir Fußfesseln, Not mag verzeihen,

will ich dir, mein Herr, Wahrheit bekunden,

               machtvoller Zar.-

Doch drauf mächtiger Zar sprach seinem Gefangenen:

-Wer war jener Held, mit grauem Bart bis zum Gürtel,

               armer Gefangener!

Wer fällte die Türken, und keiner widerstand ihm,

               einem Giauren?-

Doch drauf Svilojeviċ zum machtvollen Zaren:

-War jener Held, der die Türken umbrachte mit

               seinem Morgenstern,

mit grauem Bart zum Gürtel Prinz Marco´s Ritter.-

-Und jener Held, der warf mir mit Lanze

               meine Ritterschaft,

Lager verbrannte, Schnauzbart zu Schultern?-

-Jener Recke gewesen Neffe des Sekulo

               ein Held wohl stark

zu Schultern Schnauzer, bedrängt  mit Speer Türken.-

-Und der Kerl, junger Mann blanken Schwertes

               in einem Moment

zu meinem Lager kam, schlug arg meine Türken

kam heran zum Zelt auf Ritters-Pferd

               nur junger Mann

neben dem Zelt dessen Schnüre zerhieb er,

ich kaum zur Seite er mich nicht fällte,

               mich, den Herren?-

Doch hub an Svilojeviċ seinem Zaren:

-Jener ich dir meinem Kopf auf dem Feld,

               geschätzter Zar,

scharfen Säbel in Hand, gewandt meinen Kopf,

jener, Svilojeviċ, ging ich blanken Säbels

               zu deinem Lager.

Noch dazu hab Taue beim Zelte zerhauen,

dass nicht seitwärts meinem Scharfschwert wich

               geschätzter Zar!

Hätt ich gar dich vor deinen Recken zerhaun.-

Hub an großer Zar seinem Gefangenen sagen:

-Welchen Tod willst du sterben, wie am liebsten?-

Da redete Svilojeviċ machtvollem Zaren,

               geschätztem Zaren:

-Vom Schwert mich ernährt, vom Schwert zu sterben,

mach, dass ich aufsitze auf mein gutes Pferd,

               geschätzter Zar!

Mein Schwert umgürten, Hände hinterst binden,

mach mich mit Janitscharen geführt aufs Feld,

               mächtiger Zar!-

Unter Helden gebunden junger Gefangener,

               ein junger Mann,

doch darauf nun Türke sprach zu den übrigen:

-Was wollen wir Giauren gebunden verlieren

               jungen Svilojeviċ?

Würden uns verspotten wohl alle anderen Ritter?-

Da huben sie an zu befreien, lösen die Hände

               Jung-Svilojeviċ.

Scharfen Säbel gezogen, das Pferd gespornt,

zahlreiche Türken fällte er jetzt, Zarenhelden,

               Turk-Janitscharen,

dann entwich Held zum Versteck des Prinzen,

alle Türken erschlagen, nur einen verschont,

Botschafter zum Zaren, wie man Häftling verlor.“

 

 

 

Gedicht aus dem Nachlass Petar Zrinski´s, geschrieben

1663, wohl Nordkroatien

Übersetzt aus dem Kroatischen von A. Preusser  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                            A. Preusser

             Herbst

 

Spät mehr kollektiv

wärmt sich zusammen

Äpfel und Nüsse

sind auch Gesellschaft

 

Rauchende Wolken

wie chinesische Drachen,

Beige-Tapete, drunter

Sommerrot-Häuser

 

Flächen bewegt,

was Segel wünschen

flautenfern treibt

im Rascheln weiter

 

Schatten mit Rost

und leuchtender Bernstein

noch kein Zimt bitte bitte

keine Lebkuchen

 

Blechdachresonanz

verbrannter Geruch

keine Mandeln bitte bitte

keine Lamettas

 

Schlossreife, flüsternde

Braunpalette

Sensorik okzipital

tiefen Saxophons Stimme

 

So schön vor dem Fest

nur laue Gedenken,

noch fern die Gestalten

unter dem Baum  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                        Albrecht Preusser

Ahnung

 

 

 

Seltsam kommt vor und gibt dir Farbe

zwischen hohlem Geräusch und grauen Bildern -

ein Zacken und ein Symbol pointiert,

ein Blitz kleinen Ausmaßes interpoliert;

 

innerhalb grauer Quadrate postiert

klingt gelbes Zeichen sinusbewehrt,

schwingt kurzfristig den Plexus hinein,

fetzt höher bass in den Cortexverein.

 

Da explodiert ein Gottesgeschenk,

geliehener Zustand künftiger Welten;

glücklicher Ahnungen just eingedenk,

kann Bewusstsein momentlang umgestalten.

 

Goldene Haftung nicht garantiert;

doch manch singender Schein wird memoriert:

Ist ständig farblose Fahrt uns zuwider,

blitzt auf ein kurzes Licht alter Lieder.

 

Da hat ein Meister den Gedanken gesagt,

der seltsam an unserer Trauer nagt:

Hinter allem nährt lieber Geist unsere Zeit,

verstehen wirs, wenn es ist soweit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                     A. Preusser 

 

 Dalmatinisches Steinkleid

 

 

Hat nicht Weges Art, das Land aus Vulkan;

und füßens achte über höckrige Felder,

über graue Mammutschädel springe leicht,

dass der Tritt die nächste Glatze erreicht.

 

Leckt am Stein mit Gier die Ziege fein,

Esel murrt stur unter strammem Gurt,

am Rande das Feld hat Steine zur Bande,

Gefüge aus Stein bildet Kleides Girlande.

 

Wo sichs lebt, hat heiße Sonne das Sagen,

mit ihr muss sich spärliches Wasser vertragen,

die Quellen in Felsenklüften sind rar,

nur seltne Tiefe bietet kühlen Trunk dir dar.

 

Wo meinst du dass Boden hat wohl sein Ende,

da liegen Stollen ohne gehbares Gelände,

wie dem Schweizer Käse gleicht jeder Stein,

so Felslandschaft hat seinen Höhlenverein.

 

Aus Spalten ragt Salbei, Minz, Rosmarin,

für Küche, Topf und Gradella Gewinn,

spärlich grüner Spargel zur Steinmauer hin,

gedünstet in Öl schmeckts mit Kocheiern drin.

 

Wache schrittens, schlag Stock gegen Stein,

dass Viper dir nicht fasst giftig ans Bein,

dreh keinen Stein um, sie lauert dort,

auf den Schlag des Stocks macht sie sich fort.

 

Sieh herab: unter dir eine riesige Welt,

die in Furchen Skorpion und Echse behält,

Gäste kommen und gehn, blühen auf und gedeihn,

welken nieder, sterben; nur das Kleid bleibt: der Stein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
       
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Knopfverlust an Edelweste
Trockentod des Wurms bei Sonne
Fensterbrettes Fliegenreste
Frauenlaune schmale Wonne
   
Spinnennetzes Fäden, alle
eben mal vom Wind zerrissen  
Mausens Ende in der Falle
Grab mit schlaffen Alt-Narzissen
   
Sound mit schlechter Resonanz
und die Saite fehlgespannt
Trippelfehler unterm Tanz
das Lied einmal zuviel erkannt
   
Kegels König grad berührt
gezielt auf Schwarz vorbei geschossen
nicht genau positioniert
ist die Hoffnung schon zerflossen
   
Wölbungen an falscher Stelle
aufgeplatzte Seitenleiste
gar nicht mal geknickte Welle
und nutzlos geballte Fäuste
 
                              Schneckenspur auf Asphaltdecke
Schillers fauler Apfelbutzen
auf des Dichters Schreibtischecke
                              seinem Geist zum Wohl und Nutzen
 
wild der Spieler Würfel schmeißt
flotter Biene Knäuelwege
Hase wilde Haken reißt
und die Kugel rollt zur Schräge
   
ungewollt, wie sie wohl muss;
passt nicht in dein Wunderland
musst du sehen wie zum Schluss
du nicht trägst ein Trauerband

 

   

 

 

 

 

 

               

 

 

 

 

 

 

 

 

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Soll angenehm dir zum Plaisir

und öffnen nächstens deine Tür

wenn steigt die rote Farbe mir

in Sinn zu sehn dich Tier als Zier

 

Holzschnörkel unterm Kupferdach

zieht Wildgeruch aus Lederfach

der Regen morgens als Kulisse

macht Hornwerk glitzern deine Füße

 

stehst tropfend und Zinnober licht

ja Glut und Ofen fehlen nicht

das letzte dampfheiße Gerücht

du wärst auf ihren Hut erpicht

 

-das alles nur die Lust am Reimen

dabei den Sinn  nicht zu versäumen-

 

aus Nüssen bräunt sich Beige herzu

der Nagellack bringt Tiramisu

die Laus im Bernstein das bist du

und liebst den Hut von Babalu

 

und wenn die Wüste küsst Email

die Viper kaut voll Lust am Seil

dann suchst du Tran im blanken Heil

und wirst vom Paradies ein Teil 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

            Transdanubisch  I

 

 

Vor Schwingfäden gebe wohl acht

fällst in das Netz der Sinusmacht

in tempore süß zart und erst mild

winde dich heraus, wechsle das Bild

 

sonst trägt es schiebt deine Fühlung

laubwärts zum Teich der Lichtung

zum Reigen sacht im Schwanschwung

mit ihm magst pendeln in Atmung

 

oh meine Augen hören dicht

als ob so lange schon erpicht

wie hell blendet ohne Licht

Tonfäden fächern goldne Sicht

 

oh macht sich ha auf der Kreis

zirkelt haha dich sinnesheiß

schiebt die Füß dir auf Hirtenweis

dass dein Geist schaut Vater Zeus

 

wirbelnd karpatenschnelle Raserei

flirrend am Hang durchs Gräserheu -

weiß einer welch hörmäßigen Bast

geerbt du von jenseits der Donau hast  

 

 

 

 

 

 

 

             Transdanubisch  II

 

 

 

Halt ein, Rumäne, arger Geiger,

rührst heftig unsere Kaldaunen,

hast du ein gültiges Papier

dass du uns aufzwingst deine Launen

 

und spielst mit unseren Gefühlen

sind wir wie Sand vor deinem Wind

schon ein paar Takte sperren uns,

mit Klängen wir gefesselt sind

 

Wo treibst du hin uns, alter Schweifer

du fiedelst uns den alten Osten

und weckst mit deinen Zaubersaiten

uralte brüchige Seelenpfosten

 

Zu spielen ist dir leicht, Verführer

bei uns bricht ein die Selbst-Fassade

du ahnst nicht wie wir als Verlierer

dem Schwarzen Meer entgegen treiben

 

Welch Singen war bei meiner Wiege

welch Morgenwind hat das getragen

ein Lied mit sanftem Wiesengruß

von unbegrenzten Steppenlagen

 

Die Pferde tanzen nach dem Schilfrohr

der Sonnenaufgang ist ihr Sinn

und reitest du, alter Rumäne,

ich muss wohl, dass ich folgsam bin

 

   

 

 

 

 

 

 

 

                     ---

 

Tanz dich heran nur, leichte Hüfte,

dein Wollkleid unten zu dick,

zu weiter Weg zum Glück,

den Abstand wiege mit Geschick

 

Wenn melden ihrer Wohllust Düfte

der Herrin gutwilligen Geist,

sie Herrens Drang auch preist,

Saft und Lust zur Wonne speist

 

Lass teilen deine Arme die Lüfte;

zu prallen weißen Äpfeln den Weg

zeigt zwischen ihnen der Steg,

und Banknoten reichen als Beleg,

 

ein dickes Bündel, Auslandsgeschäfte,

finden Platz dort vor dem Herzen,

können Scheu und Scham ausmerzen,

und lindern danach Busens Schmerzen

 

Wenn Frauenschoß dient Herrengemächt,

denkt weiblich Herz an feine Losung,

und duldete wohl gute Führung,

       drum böte eben weichen Hüftschwung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                   Deprivation

 

 

Nicht in die blanken Augen sehn. Verwende

den Blick doch auf den schieren Bast. Sei linde,

zähl Schafe. Eine nimm nur meiner Hände

dass meiner nicht mich rückwärts von dir winde.

 

Gehört hast du die letzten Worte. Höre

mit mir die große Friedens-Stille. Das Warten

bedeutet einen weiten Klang. Verwehre

den Ohren nicht die stummen Eintrittskarten.

 

Ich grüße dich nah hinterm Stroh. Mein Schreien

nimmst du nicht wirklich wahr. Ich danke

dem Fleck dass er für dich noch sichtbar sei -

du stehst davor, dreh um vor dieser Schranke.

 

Trink nicht den Wein aus meinem Glas. Und lasse

dem Wesen unserer Zeit den unbekannten Sinn.

Und singe nicht mein Lied. – Dass ich mich fasse

vor dieser großen Kluft – ob ich wohl traurig bin!

 

Gefangen hast du immer meine Bälle

oft hingeschoben willig noch das Tor. -

Bewohnen wir nicht jeder eine Zelle?

       Dass jeder singt sein Lied - im selben Chor?

 

 

 

 

 

 

 

        Trübnis

 

Am Randsaum Krume

schräg herab gebröselt

Gemüt hat die Motten

die Zunge getrocknet

und rissig die Nägel

 

Hängt Haut mit Gewicht

soviel Falten wie Sorgen

Druck auf Kaldaunen

die Zehen gekrümmt

gekrallt in den Sand

 

He Steuermann: Phrase,

nicht grad gute Phase

Schlagseite und Muffe

läuft neben dem Siel bei

nach Sextant wie wohin?

 

Lass sausen die Zinsen

das Futur abgeschafft

vergiss nicht den Vorrat

besser alles verbrauchen

kein Erinnern, kein Mahnmal.

 

Nicht groß Selbstbedauern!

Dass nicht Zeus sich erbarmt

ans Firmament setzt er dich

zur Seit den Leidtrophäen

blickst ewig in kalte, dunkelblaue Nacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          Legende

 

 

Zwischen zwei Häusern

gähnt sich der Stufenweg

Berg hinan

 

wäre ein Hut-Mann gegangen

mit Segeltuch,

Richtung Wald

 

Katze schmiegt sich an Rohr

junge Frau reichte den Korb

mit was drin

 

bellt da der Hund

vom Fachwerktor her

etwa dort

 

ging der Mann hinan

schwenkte den Hut 

Chevalier

 

 

 

 

 

 

              

 

                     Zeit

 

 

Soll man die Zeit gewähren lassen?

Darf sich an uns ihr Zahn verreiben;

darf sie uns so im Nichtstun fassen

und warten, bis wir hinwärts treiben?

 

Mit Ehrfurcht den Kalender lesen;

reichts, dass wir seine Maße pflücken?

Ist Zeit allein schon Lebens Wesen;

wird alles gut beim Uhrenticken?

 

Soll status quo schwer auf uns liegen?

Wird wohl die Tür ins Schloss noch passen?

Wohl schwer, die Zarge recht zu biegen;

der Winde Kälte krümmt das Fassen.

 

Der große Rhythmus lenkt die Massen.

Zugvögel zeigen steten Reigen

durchs Fenster; Kommen und Verlassen,

egal wie hoch die Wolken steigen.

 

Wir sammeln lahm Zeitgut nach hinten,

und sinnen zagend drüber her,

doch vor uns drohen all die Finten,

wenn wir die Zukunft fegen leer.  

 

Wir werden zeitend morsch und lau;

foppt uns das Schreiten der Sekunden,

wälzt auf uns Altlasts hohen Bau,

vermehrt die schon vorhandnen Schrunden.  

 

Schluss mit der Erbsenzählerei!

Dass jetzt wir fassen an ein Werk;

Aktion! Zeit ist doch einerlei,

nicht weiter warten; - über den Berg!

 

 

 

 

 

 

 

Ton
 
Triffst du den richtigen
in der Runde mittig
pfeifst du ihn, kaufst ihn,
knetest Gestalt heraus;
back sie aus ofenfest,
eins und eins Ton in Ton.
 
Grünblau und rostrot,
strohgelber Gurt dazu,
Klang Art burgundisch;
gibt mehr Melodien
stolze Farbtöne, wert
aufrechter Haltung.
 
Dass du ihn mäßigst,
gerade bei Gegnern;
kein Ton von der letzten
verpatzten Injurie.
Schlag an den milden; nicht
in ihm sich vergreifen.
 
Elektra, Orestes,
leidvolle Geschwister
Begegnung nach Jahren
der Schmerzen einander,
Ton zitternd teilt Stille
wie eintönig, wie innig.

 

 

 

 

 

 

 

                                       Seine Fuga  

 

Leer oder schwanger der Anfang; wenn einer den Tisch will heben,
stehn lässt oder holt ihn an,   nichts zwischen dem oder dem,
drin ist man je oder draußen,  so einfach und schwer der Einstieg,
Wagnis und Sprung, Entschluss,    Wasser ist stets eiskalt;
schon hast gehängt dich ans Thema, verspricht und hält schon zum Ersten,
einen Schritt schnell von ihm   höher gehängt Laufes Drang,
immerzu hat er´s eilig,  dass kaum er sei ernsthaft zu bremsen,
just zweiten Gang vor Grün   vorsorglich eingelegt,
ohne Bedingung und glasklar spricht er uns nervlich sympathisch,
über quillt er total    Spielarten aus Substanz,
Form gebiert überquellend dem Thema verwandte Figuren,
alles sagt selben Sinn,   jedes dabei so wahr,
Sternstunde seines Gefüges einmalig Insinuationen;
falls er aussagen soll,   welch Argumentation,
völlig ihm ausgeliefert das Gericht in einer Verhandlung;
Thema schon paarmal gestellt   folgt nach logischem Zwang,
knallt er eiskalt es wieder in Linien gedachter Gestaltung;
denken kann das allein   keiner ohne System;
sinnvolle hohe Läufe, voll Eile, vom Bass untermauert,
beinah schon unterschätzt,   dass sie nicht sind stark betont,
wieder dabei das Thema jetzt hoch fistelnd neu überdachend,
dicht erdrückend gesamt,   stets zelebriert atemlos,
Webteppich noch überbordet mit eben den Grundelementen
selbigen hohen Sinns,   Abweichungen unerlaubt,
bleibend dabei konsequent, und immer stärker betonend;
Neigung, Liebe nimmt so   wahre starke Gestalt,
möglich als emsige Wendung zum Echten nur verständlich,
ausschließlich gibt es nur dies,    weiter dient dazu keins,
zweifellos aus diesem Bau wird Welten Weite geboren,
Loslösung, Ende und Schluss   niemals kann möglich sein,
hoch zu sich Selbst empor hebt sich aufwärts der ganze Kosmos,
Wahrheit niemals sich zeigt   irgend durch Grenzen beengt,
Menschenwesen allein erschöpft sich zu erdhaftem Ende;
Geist hier zeigt seinen Lauf   feurig bis zum Exzess;
letzte Spitze kickt über zu noch neuer Seelen-Sphäre,
satt er leitet zum Schluss    grundsätzlich letztem Akkord.